PC First Aid

Achtung: Die Hier aufgeführten Tipps könnten zu Dauerhaftem Datenverlust führen, sind aber oftmals die letzte Rettung! Die Anwendung erfolgt also auf eigenes Risiko. Es wird keinerlei Haftung übernommen.

Hilfe für Folgende Probleme auswählen:
PC bleibt mit der Meldung Boot mgr fehlt beim Start hängen (Windows Versionen)
Bootsektor Windows XP reparieren
GVU Trojaner entfernen: PC wieder entsperren!
Alle Wege wie man zur Systemwiederherstellung kommt
Alte Treiber im Gerätemanager von Windows aufstöbern

 

Bootmgr fehlt: Wenn beim Windows 7 -Start die Fehlermeldung “Bootmgr is missing” erscheint:

Der Albtraum eines jeden Windows-Users: Beim Hochfahren des Rechners erscheint nicht wie gewohnt die Windows-Oberfläche, sondern die Fehlermeldung “Bootmgr is missing”. Da Windows der wichtige Boot-Manager, kann es Windows nicht finden. Das Problem lässt sich zum Glück leicht lösen.

Den Boot-Manager reparieren

Die Meldung “Bootmgr is missing” erscheint zum Beispiel, wenn Windows 7 installiert ist und Sie nachträglich Windows XP auf eine andere Partition installieren. Mithilfe der Windows-7-Installations-DVD können Sie den Boot-Manager wieder reparieren, und zwar so:

1. Legen Sie die Windows-Installations-DVD ins Laufwerk ein, und starten Sie den Rechner neu. Starten Sie den Rechner von der DVD.

2. Es erscheint das Installationsprogramm von Windows. Hier wählen Sie zuerst die Ländereinstellungen und klicken auf “Weiter”.

3. Dann klicken Sie unten links auf “Computerreparaturoptionen”.

4. Anschließend aktivieren Sie die Option “Verwenden Sie die Wiederherstellungstools” und klicken auf “Weiter”.

5. Aus dem Menü wählen Sie den untersten Eintrag “Eingabeaufforderung”.

6. Dann geben Sie ins Fenster der Eingabeaufforderung nacheinander folgende Befehle ein und führen den Befehl jeweils mit der [Return]-Taste aus:

bootrec /FixMbr

bootrec /FixBoot

bootrec /RebuildBcd

Windows repariert mit den drei Befehlen des Boot-Manager und stellt den Bootbereich wieder so her, dass Windows wieder gefunden und normal gestartet werden kann.

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Bootsektor Windows XP reparieren

Sollte einmal der Fall auftreten das Windows nach dem Einschalten nicht mehr hochfährt und auf dem Bildschirm die Meldung erscheint das kein System gefunden wurde und man soll doch eine Systemdisk einlegen, dann wird es Zeit den Bootsektor zu reparieren.

Bricht der Startvorgang von Windows bereits nach wenigen Sekunden ab, dann kann es sein das der Bootsektor und/oder die boot.ini beschädigt sind. Die Reparatur gestaltet sich mit Hilfe einer Windows XP CD recht einfach.

Nachdem man die Windows-CD eingelegt hat startet das Setup. Anstelle von Enter um Windows zu installieren drücken wir nun R um eine beschädigte Installation mit Hilfe der Wiederherstellungskonsole zu reparieren. Hier wird dann ein Administrator-Kennwort benötigt. Bei einer Windows XP Home Installation wird normalerweise kein Kennwort vergeben. Es muß hier also einfach Enter gedrückt werden.

Nun gibt man nacheinander die folgenden Befehle ein und lässt sie mit Enter jeweils ausführen:

fixmbr

fixboot

bootcfg /rebuild ( Bitte beachten: zwischen bootcfg u. /rebuild gehört ein Leerzeichen )

Das war es auch schon. Nun noch Exit eingeben und den Rechner neu starten. In den meisten Fällen fährt Windows nun wieder korrekt hoch.

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GVU Trojaner entfernen: So entsperren Sie Windows

GVU Trojaner entfernen: Die Malware erpresst Windows-User.
Wer den GVU Trojaner entfernen will, hat unter Windows 7, Windows Vista und Windows XP zunächst schlechte Karten. Ohne Taskmanager und Registry kommen Sie nicht mehr an das Betriebssystem heran. Nur mit der Überweisung von 100 Euro könne die Sperre aufgehoben werden – doch statt zu zahlen, sollten Sie lieber unsere Anleitung befolgen, mit der Sie den GVU Trojaner entfernen.

Entfernen ohne Neuinstallation

Sobald der berüchtigte Sperrbildschirm auf Ihrem Rechner erscheint, ist das System bereits mit dem Trojaner infiziert. Die erste Möglichkeit, den Schädling wieder loszuwerden, ist die Entfernung über den abgesicherten Modus. Dazu schalten Sie Ihren PC über das Gedrückthalten des Netzschalters aus. Anschließend entfernen Sie das Netzwerkkabel und starten Sie den Rechner erneut. Während des Hochfahrens drücken Sie mehrmals die Taste [F8] und wählen aus den Boot-Optionen den Eintrag "Abgesicherter Modus" aus.

Free- gegen Malware: Auch der WindowsUnlocker kann bei der Entfernung helfen. Trojaner erkennen und löschen

Sobald Windows geladen wurde, melden Sie sich mit Ihrem Benutzerkonto an und öffnen das Windows-Laufwerk C:\. Über die Suchleiste rechts oben suchen Sie dann nach "*.exe" und sortieren die Ergebnisse nach ihrem Änderungsdatum. Auf diese Weise zeigt Windows die neuesten ausführbaren Dateien an, aus denen Sie anhand einiger Kritierien den Trojaner herausfiltern. Taucht der Sperrbildschirm des GVU Trojaners nach einem Neustart nicht mehr auf, können Sie nun wieder auf Ihre Dateien zugreifen und sie auf ein externes Laufwerk sichern.

Systemwiederherstellung: Ein Reset-Punkt kann Windows retten.
System-Reset ohne Malware

Bringt Methode 1 keinen Erfolg, können Sie auf die Systemwiederherstellung zurückgreifen. Auch hier drücken Sie während des Bootvorgangs [F8], entscheiden sich dann aber für den Eintrag „Abgesicherter Modus mit Eingabeaufforderung“. Warten Sie solange, bis nur noch ein blinkender Balken zu sehen ist und geben Sie dann den Befehl „rstrui.exe“ ein. Daraufhin startet die Systemwiederherstellung, über die Sie Ihren Rechner zurücksetzen.

Entfernen per Tool: WindowsUnlocker
Der GVU Trojaner wird von seinen Autoren regelmäßig verändert - die Entsperrung ist also nicht garantiert. Wenn Sie zudem auf keinen Wiederherstellungspunkt zurückgreifen können, sollten Sie den kostenlosen WindowsUnlocker einsetzen. Er verspricht, alle Arten von Erpresser-Malware zu entfernen. Komplett sicher fahren Sie jedoch nur mit einer Neuinstallation von Windows. Wir empfehlen selbst nach einer Entsperrung, die wichtigsten Daten zu sichern und das Betriebssystem neu aufzusetzen. Alle Lösungsansätze erklären wir Schritt für Schritt in unserer Fotostrecke. (mag/cel/ama)

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Alle Wege zur Systemwiederherstellung



Bekannte Bootmenü-Tasten sind F2, F8, F9, F10, F11, F12, Escape, Tab und Alt. Drücken Sie nach dem Einschalten mehrmals nacheinander die erste dieser Tasten. Falls das Bootmenü nicht erscheint, starten Sie den PC neu und wiederholen den Test mit der nächsten Taste, bis Sie erfolgreich sind.

Beachten Sie dabei Folgendes: Möglicherweise öffnet eine der Tasten statt des Bootmenüs das BIOS des Computers. Das wird meist mit den Tasten Entfernen, bei einigen Computern aber auch mit F2, F10 oder den Tasten Strg und Escape geladen. Sie verlassen es in der Regel mit den Tasten Escape, Tab und Alt wieder.

Für das Aufrufen des Bootmenüs gibt es nur ein kurzes Zeitfenster. Drücken Sie F8 zu spät, öffnet dies bei allen Computern das Menü „Erweiterte Windows-Startoptionen“ oder „Start- Manager“ von Windows. Erscheint es, ist F8 entweder bei Ihnen nicht die Taste für das Bootmenü, oder Sie haben den richtigen Moment verpasst. Versuchen Sie es nochmals mit F8, drücken Sie die Taste aber nach dem Einschalten im Sekundentakt. Erscheint wieder Windows, versuchen Sie eine andere Taste.

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Alte Treiber im Gerätemanager von Windows aufstöbern

Der Gerätemanager von Windows hat im Menü eine Option Ausgeblendete Geräte anzeigen. Die zeigt allerdings nicht alle Arten von Hardware an, die derzeit nicht aktiv ist, sondern lediglich Plug&Play-Hardware.

Windows: Meldung "Berechtigung des Zugriffs"

Durch das Setzen einer bestimmten Umgebungsvariable können Sie bewirken, dass mit der Option wirklich alle inaktiven Geräte aufgelistet werden. Auf diese Weise lassen sich dann die zugehörigen Treiber löschen um Probleme aus dem Weg zu räumen oder einfach Platz zu schaffen.

So lassen Sie alle inaktiven Geräte anzeigen

Sie müssen dafür sorgen, dass beim Start des Gerätemanagers die Variable devmgr_show_nonpresent_devices auf den Wert 1 gesetzt ist. Dafür gibt es zwei praktikable Methoden.

1) Fallweise per Batch-Datei

Legen Sie sich mit einem Editor wie dem Notepad eine Datei alldev.cmd an, die folgenden Inhalt hat

Windows: installierte Treiber anzeigen

set devmgr_show_nonpresent_devices=1
start devmgmt.msc

Speichern Sie die Datei an einem beliebigen Ort, etwa dem Desktop.

Starten Sie die Datei durch Doppelklick und der Gerätemanager wird aufgerufen.

Aktivieren Sie die Option Ausgeblendete Geräte anzeigen.

Alle leicht durchscheinend angezeiten Einträge stehen für ehemals aktive Geräte, deren Treiber Sie durch Rechtsklick und die Option Deinstallieren loswerden.

2) Dauerhaft durch feste Umgebungsvariablen

Um auf Dauer die vollständige Anzeige der alten Treiber zu erhalten, tragen Sie die Umgebungsvariablen fest in Windows ein:

Tippen Sie im Startmenü ein "Umgebungs" und klicken dann auf die Fundstelle Umgebungsvariablen für dieses Konto bearbeiten.

Legen Sie mit dem Knopf Neu eine weitere Variable an, nennen Sie "devmgr_show_nonpresent_devices" und geben ihr den Wert "1".

Ab nun zeigt der Gerätemanager beim Aufruf über Ihr Benutzerkonto bei der Aktivierung der Option immer den vollständigen Gerätepark an. Inklusive aller alten Treiber.

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